Unser Schulkonzept
Willkommen an der GSH – wo Gesundheit und gutes Klima großgeschrieben werden!
„Gesunde Schule – Gesundes Klima“ – unser Motto fürs Schuljahr 2025/26
Wir verstehen uns als einen Ort, an dem Kinder, Lehrkräfte und alle Beteiligten sich wohlfühlen, wertgeschätzt werden und gemeinsam wachsen. Denn: Nur wer sich gesund fühlt, kann gut lernen, lehren und leben!
Was uns bewegt:
- Körperliche Gesundheit: Bewegung, Ernährung & Wohlbefinden**
Wir möchten, dass sich alle bei uns rundum wohlfühlen – von den Zehenspitzen bis zur Haarspitze! Wir fördern Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung – von Bewegungsphasen im Unterricht über Yoga-Training, Atempausen, Haltungsschule bis hin zu Hitzeprävention und gemeinsamen Pausenfrühstücken.
- Psychische & emotionale Gesundheit: Resilienz & Selbstvertrauen
Ein starkes Ich und ein offenes Wir – das ist unser Rezept für ein glückliches Miteinander. Mit Resilienz-Training, Mut-Mach-Lesungen und dem Programm „Heldenforscher“ stärken wir Selbstvertrauen und Empathie.
- Gesundes soziales Klima: Respekt, Verantwortung & Gemeinschaft
Eine Schule, in der sich alle sicher, gehört und wertgeschätzt fühlen – das ist unser Ziel!
- Wir leben Inklusion: Durch Aufklärung, Sensibilisierung und enge Kooperation mit Fachstellen schaffen wir ein Umfeld, in dem Vielfalt selbstverständlich ist.
- Gemeinschaft erleben: Klassenräte, Klassensprecherversammlungen, ein offenes Ohr der Schulleitung und gemeinsame Projekte wie der Familientag oder der Vorlesetag stärken unser WIR-Gefühl.
- Verantwortung übernehmen: Schüler\innen gestalten aktiv mit – sei es beim Umsetzen von Beschlüssen des Klassenrats und der Schulversammlung, bei der Organisation von Pausenspielen oder beim Gemeinschaftsprojekt „Weihnachtskarte für die Gemeinde“.
- Umwelt & Zukunft
Wir leben Nachhaltigkeit – mit Naturtagen, einem nachhaltigen Papier-.und Müllkonzept und dem „Grünen Klassenzimmer“.
Gemeinsam unterwegs – ein kontinuierlicher Prozess
„Gesunde Schule – Gesundes Klima“ ist kein Projekt mit Ablaufdatum, sondern eine Haltung, die uns täglich begleitet. Wir evaluieren regelmäßig, tauschen uns aus und passen unsere Ziele an – immer mit dem Blick darauf, was unsere Schulfamilie wirklich braucht.
Unser größter Wunsch?
Eine Schule, in der sich alle wohlfühlen, gesund leben, achtsam miteinander umgehen und mit Freude Verantwortung für die Zukunft übernehmen.
SCHULLEBEN
Schulsozialarbeit an der GSH: „Hand in Hand – für mich, für dich, für uns“
Jeden Freitag ist Marko Köhlnhofer als Schulsozialarbeiter für euch da – für Kinder, Eltern und Lehrkräfte. Sein Motto: „Hand in Hand – für mich, für dich, für uns“. Ob in emotional schwierigen Zeiten, bei Konflikten oder einfach, wenn jemand ein offenes Ohr braucht: Marko Köhlnhofer begleitet, vermittelt und stärkt den Zusammenhalt in unserer Schulfamilie. Er ist Ansprechpartner, Vermittler und Unterstützer – immer mit dem Ziel, dass sich alle bei uns wohl und sicher fühlen.
Sie erreichen ihn: Jeden Freitag in der Schule!
Gemeinsam finden wir Lösungen – für ein gutes Miteinander!
„Gemeinsam sind wir Klasse“ – Mobbingprävention in der 3. Klasse
In unserer dritten Klasse wurde im Rahmen der Präventionsarbeit das Projekt „Gemeinsam sind wir Klasse“ mit der Schulpsychologin Frau Kersten durchgeführt. Das Ziel der Klassenintervention war es, das soziale Miteinander zu stärken, einen respektvollen Umgang in der Klasse zu fördern und die Schülerinnen und Schüler aufmerksam zu machen für Situationen, in denen Konflikte kippen könnten.
Das Projekt fand an zwei Vormittagen statt und wurde bewusst interaktiv gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler brachten sich aktiv ein und haben gemeinsam Lösungen erarbeitet. Zu Beginn wurden zentrale Begriffe kindgerecht erklärt und voneinander abgegrenzt: Was ist ein Konflikt? Was bedeutet Mobbing? Die Kinder lernten dabei, dass es sich bei einem Konflikt meist um eine zeitlich begrenzte Meinungsverschiedenheit handelt, wobei jede/r die eigene Position durchsetzen möchte. Im Gegensatz zu Mobbing haben beide Parteien ein Interesse an der Lösung des Konflikts. Mobbing hingegen ist ein gruppendynamischer Prozess ist, an dem alle Mitglieder beteiligt sind und ist gekennzeichnet durch wiederholtes, absichtliches Verletzen über längere Zeit.
Ein besonderer Höhepunkt war die gemeinsame Arbeit mit einem Kurzfilm. Anhand der Szenen wurden der Sachverhalt, die Gefühle der Beteiligten und der Umgang mit belastenden Emotionen besprochen. Ergänzend dazu gab es weitere Gruppenübungen, in denen die Schülerinnen und Schüler praktische Handlungsmöglichkeiten erprobten.
Wir sind sehr stolz auf die Beiträge unserer Kinder: Sie haben sich engagiert, respektvoll und verantwortungsbewusst beteiligt. Insgesamt zeigte sich, dass die Schülerinnen und Schüler ein gutes Wissen rund um das Thema Mobbingprävention erwerben konnten und ihr eigenes Handeln sowie das Miteinander in der Klasse stärker in den Blick genommen haben.
Damit wirkt das Projekt als Grundlage für eine weiterhin offene, achtsame Klassengemeinschaft, in der Konflikte konstruktiv gelöst und Mobbingsituationen früh erkannt werden können.
„Gemeinsam sind wir Klasse“ – Mobbingprävention in der 3. Klasse
In unserer dritten Klasse wurde im Rahmen der Präventionsarbeit das Projekt „Gemeinsam sind wir Klasse“ mit der Schulpsychologin Frau Kersten durchgeführt. Das Ziel der Klassenintervention war es, das soziale Miteinander zu stärken, einen respektvollen Umgang in der Klasse zu fördern und die Schülerinnen und Schüler aufmerksam zu machen für Situationen, in denen Konflikte kippen könnten.
Das Projekt fand an zwei Vormittagen statt und wurde bewusst interaktiv gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler brachten sich aktiv ein und haben gemeinsam Lösungen erarbeitet. Zu Beginn wurden zentrale Begriffe kindgerecht erklärt und voneinander abgegrenzt: Was ist ein Konflikt? Was bedeutet Mobbing? Die Kinder lernten dabei, dass es sich bei einem Konflikt meist um eine zeitlich begrenzte Meinungsverschiedenheit handelt, wobei jede/r die eigene Position durchsetzen möchte. Im Gegensatz zu Mobbing haben beide Parteien ein Interesse an der Lösung des Konflikts. Mobbing hingegen ist ein gruppendynamischer Prozess ist, an dem alle Mitglieder beteiligt sind und ist gekennzeichnet durch wiederholtes, absichtliches Verletzen über längere Zeit.
Ein besonderer Höhepunkt war die gemeinsame Arbeit mit einem Kurzfilm. Anhand der Szenen wurden der Sachverhalt, die Gefühle der Beteiligten und der Umgang mit belastenden Emotionen besprochen. Ergänzend dazu gab es weitere Gruppenübungen, in denen die Schülerinnen und Schüler praktische Handlungsmöglichkeiten erprobten.
Wir sind sehr stolz auf die Beiträge unserer Kinder: Sie haben sich engagiert, respektvoll und verantwortungsbewusst beteiligt. Insgesamt zeigte sich, dass die Schülerinnen und Schüler ein gutes Wissen rund um das Thema Mobbingprävention erwerben konnten und ihr eigenes Handeln sowie das Miteinander in der Klasse stärker in den Blick genommen haben.
Damit wirkt das Projekt als Grundlage für eine weiterhin offene, achtsame Klassengemeinschaft, in der Konflikte konstruktiv gelöst und Mobbingsituationen früh erkannt werden können.
Besuch im Grünen Klassenzimmer
Die Schulklassen der Grundschule Himmelstadt verbrachten einen besonderen Lerntag im Grünen Klassenzimmer, einem außerschulischen Lernort im Naturschaugarten der Familie Steinmetz. Mitten im Freien, zwischen Blumenbeeten, alten Obstbäumen und verschiedenen Naturinseln, konnten die Kinder entdecken, wie vielfältig ein Garten als Lebensraum ist.
Im Naturschaugarten lernten die Kinder, welche Tiere dort leben, wo sie Unterschlupf finden und wovon sie sich ernähren. Besonders spannend war für viele, wie unterschiedlich die Bereiche des Gartens gestaltet sind:
- Spielbereiche für Bewegung und Erkundung
- Verschiedene naturnahe Garteninseln mit typischen Pflanzen und der Möglichkeit, die Tiere dort zu beobachten
- Entspannungsbereiche zum Ausruhen und Lauschen der Natur
Der größte Anziehungspunkt war der Seerosenteich, in dem die Kinder Fische, Frösche und sogar eine Wasserschlange entdeckten. Die Mischung aus Staunen und ein bisschen Nervenkitzel machte diesen Moment für viele unvergesslich.
Mutige Kinder probierten die essbaren Blütenblätter der Taglilie sowie die Früchte des Maulbeerbaums. Zudem erzählte Frau Steinmetz den Kindern die Geschichte der blauen Wegwarte, einer Pflanze, die bei Bienen besonders beliebt ist.
Ein Tag voller Naturerlebnisse, Entdeckungen und kleiner Abenteuer – und ein Beispiel dafür, wie lebendig Lernen außerhalb des Klassenzimmers sein kann.
Wir bedanken uns herzlichst bei Familie Steinmetz für die Einladung ins Grüne Klassenzimmer sowie dem Elternbeirat und der Raiffeisenbank für die Finanzierung dieses Angebots!

KLEINE HELDEN GANZ GROß: DIE 3. KLASSE LERNT ERSTE HILFE
Am 3. Juli 2026 verwandelte sich das Klassenzimmer der 3. Klasse in eine kleine Notfallstation. Unter dem Motto „Kleine Retter“ besuchte uns Elke Mahler, eine erfahrene Expertin, um mit den Kindern einen spannenden und lehrreichen Erste-Hilfe-Kurs durchzuführen.
Der Vormittag war ein voller Erfolg: Mit großem Eifer und viel Freude waren alle Schülerinnen und Schüler bei der Sache. Dass Helfen nicht nur wichtig ist, sondern auch Spaß machen kann, bewiesen die Kinder bei den vielen praktischen Übungen.
In den Stunden mit Frau Mahler gab es viel Neues zu entdecken und auszuprobieren. Die Kinder übten fleißig:
-
Das korrekte Aufkleben von Pflastern und das fachgerechte Anlegen von Verbänden.
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Wie man im Notfall richtig reagiert und Hilfe holt.
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Die Grundlagen der stabilen Seitenlage.
-
Erste Hilfe bei kleinen Alltagsproblemen wie Nasenbluten oder leichten Verbrennungen.
Besonders wichtig war uns ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Das Trösten. Die Kinder lernten, dass ein freundliches Wort oder das Händchenhalten in einer Notsituation genauso wichtig ist wie das eigentliche Verbinden.
Die Vermittlung solcher Alltagskompetenzen ist für uns als Schule ein zentrales pädagogisches Anliegen. Es geht nicht nur darum, Wissen über die Versorgung kleiner Wunden zu vermitteln, sondern vor allem darum, Hemmschwellen abzubauen. Kinder, die früh lernen, wie sie im Notfall ruhig und überlegt handeln können, entwickeln ein stärkeres Verantwortungsgefühl gegenüber ihren Mitmenschen. Sie lernen, dass jeder – egal wie alt – ein „Retter“ sein kann.
Zum Abschluss des Kurses gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine offizielle Urkunde. Wir sind sehr stolz auf unsere „Kleinen Retter“ der 3. Klasse, die nun bestens gerüstet sind, um im Alltag Verantwortung zu übernehmen.
Ein herzliches Dankeschön an Elke Mahler von den „Kleinen Rettern“ für den tollen Kurs sowie unserem engagierten Elternbeirat für die Finanzierung dieses Projektes!

Sonne(n) mit Verstand: Gesundheitsprävention in der 4. Klasse
Am Montag, den 29. Juni 2026 stand für die 4. Klasse ein ganz besonderes Projekt auf dem Stundenplan: Unter dem Motto „Sonne(n) mit Verstand“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Hitzeschutz und Gesundheitsprävention auseinander. Das Projekt ist ein wertvolles Angebot des Landratsamtes Main-Spessart und wurde unter Federführung der Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamts durchgeführt.
Angesichts zunehmender sommerlicher Hitzeperioden gewinnt das Thema Hitzeschutz an Bedeutung. Für Kinder ist es besonders wichtig, frühzeitig zu lernen, wie sie ihren Körper bei hohen Temperaturen richtig unterstützen können. Prävention bereits in der Grundschule ist essenziell, um ein gesundes Bewusstsein für die eigene körperliche Verfassung, den Flüssigkeitsbedarf und den notwendigen UV-Schutz zu schaffen. Wer schon früh lernt, Signale des Körpers bei Hitze richtig zu deuten und sich durch einfache Maßnahmen zu schützen, legt den Grundstein für ein gesundes Verhalten – nicht nur für die Schulzeit, sondern für das ganze Leben.
In Kleingruppen durchliefen die Kinder verschiedene Stationen, an denen sie praxisnahe Tipps für heiße Tage erhielten. Es wurde deutlich, wie einfach und genussvoll es sein kann, den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen und sich effektiv vor starker UV-Strahlung zu schützen.
Zum Abschluss des Projekttages durften sich die Kinder an einem gesunden Buffet erfrischen. Neben mit Obst und Kräutern „aufgepepptem“ Wasser gab es abgekühlten Früchte- und Kräutertee sowie eine bunte Auswahl an saisonalen Früchten.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Eltern, die durch das großzügige Bereitstellen der Lebensmittel dieses gesunde Buffet erst möglich gemacht haben. Zudem freut sich unsere Schule sehr über eine UV-Skala, die uns vom Gesundheitsamt als Geschenk überreicht wurde. Diese dient nun allen Klassen als hilfreiche Orientierung, um die aktuelle Sonnenintensität auf dem Pausenhof besser einzuschätzen.
Wir danken dem Landratsamt Main-Spessart und dem Gesundheitsamt für diesen informativen und erfrischenden Projekttag!

SpoSpiTo – Bewegt zur Schule
Über 133.000 Kinder aus 6.131 Grundschulklassen haben sich bundesweit an einem der größten Schulprojekte in Deutschland für mehr Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz auf dem Schulweg beteiligt. Auch die Grundschule Himmelstadt war am Start! Die Abkürzung SpoSpiTo steht dabei für Sporteln-Spielen-Toben.
Die Herausforderung: Innerhalb von sechs Wochen mindestens 20-mal ohne Elterntaxi in die Schule zu kommen. Ob mit dem Rad, dem Tretroller oder zu Fuß – Hauptsache das Auto blieb in der Garage. Kinder, die diese Aufgabe gemeistert haben, erhielten als Anerkennung für so viel Bewegung und Klimaschutz eine SpoSpiTo-Urkunde! Doch der eigentliche Lohn war eine tägliche Bewegungs-Einheit noch vor Unterrichtsbeginn – und der Stolz, den Weg zur Schule selbst zurückgelegt zu haben.
„Seit sechs Jahren gibt es jetzt dieses Projekt und es ist schön, dass wieder so viele motivierte Kinder fleißig ihre Unterschriften gesammelt haben, um erfolgreich an der Aktion teilzunehmen“, so der Projektleiter Thomas Gansert vom SpoSpiTo (Sporteln, Spielen, Toben) -Team. „Um das Projekt interessierten Grundschulen aus ganz Deutschland kostenlos anbieten zu können, sind wir immer auf der Suche nach weiteren Städten und Gemeinden, die uns hierbei unterstützen.“
Klasse 4: ALLEIN UNTERWEGS – SCHULLANDHEIM IM SPESSART
„Ja ins Schullandheim nach Hobbach fahren wir, unsre Eltern lassen wir doch besser hier!“ – Mit kräftigem Gesang verabschiedete sich unsere 4. Klasse gemeinsam mit ihrer Klassenlehrkraft Frau Siegl und Herrn Weise am 22. Juni von den Eltern, um sich auf den Weg ins Schullandheim Hobbach zu machen. Per Bus ging es erst einmal nach Zell am Main, um dort eine weitere Schulklasse aufzusammeln und anschließend gemeinsam in den Spessart aufzubrechen. Nach der Ankunft wurden Betten bezogen, Koffer ausgepackt und gemeinsam gegessen. Gemeinsame Freizeitaktivitäten und Tagebucheinträge samt Gruselgeschichte rundeten den ersten Tag ab.
Herausfordernd, sowohl bei Tag und auch bei Nacht war für uns vor allem die Hitze: Bei Temperaturen von bis zu 38 Grad kämpften wir uns am Dienstag bis zum Schloss Mespelbrunn durch, erhielten im kühlen Schlossgemäuer eine spannende Führung und wurden anschließend mit Eis und Busfahrt zurück nach Hobbach belohnt. Am Mittwoch sorgte der Bach Elsava für ausreichend Abkühlung: Hier mikroskopierten wir selbst gefangene Bachtiere, fertigten Zeichnungen an und erhielten spannende Einblicke in Güteklassen der Gewässer und lernten verschiedene Bachbewohner kennen. Den Tag rundeten wir unter der Leitung von Doris Weise – gemeinsam mit deren Klasse aus Zell am Main – mit einer „Dämmerungs-Nachtwanderung“ zum Rexroth-Friedhof oberhalb von Hobbach ab.
Unseren letzten Tag im Schullandheim verbrachten wir mit spannendem Geo-Caching und Vorbereitungen auf den Abschlussabend. Von Ukulele über Tanzeinlagen bis hin zu Einblicken in die Größenverhältnisse unserer Milchstraße war hier alles geboten, die Woche somit mehr als würdig abgerundet. Am Freitag fuhren wir gemeinsam mit den Zellern wieder zurück nach Himmelstadt, wo uns bereits unsere Eltern sehnsüchtig erwarteten. Ein riesiges Lob an euch alle, liebe Viertklässler, für das Durchhaltevermögen in dieser „Hitze-Woche“!

Feierliche Amtseinführung von Frau Frey
Mit einer festlichen Feier wurde Verena Frey am Ende ihres ersten Dienstjahres offiziell als neue Schulleiterin der Grundschule Himmelstadt eingeführt. Die Feier war geprägt von herzlichen Worten, kreativen Beiträgen der Kinder und einem klaren Bekenntnis zu einer modernen, inklusiven und lebendigen Schulkultur. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten das Programm aktiv mit: Die Volkstanz-AG zeigte ihr Können, es wurde HipHop getanzt, und die 3. und 4. Klasse überraschte mit einem selbstgedichteten Lied über ihre neue Schulleiterin. Besonders berührend war ein Tango über den „Bücherwurm Verena“, der ihre Leidenschaft für Bücher und ihr Engagement für die Leseförderung würdigte. In den letzten Monaten entstand so gemeinsam mit Kindern, Eltern und Kollegium eine gemütliche Lesehöhle und eine neue Schülerbücherei – ein Zeichen für den starken Zusammenhalt an der Schule.
Schulamtsdirektor Manfred Glock skizzierte in seiner Ansprache den bewegten Lebenslauf von Verena Frey, die sowohl im In- als auch im Ausland tätig war und vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichen Schulsystemen sowie in der Ausbildung von Lehrkräften mitbringt. Personalratsvorsitzender Christoph Rüttiger ergänzte ihr persönliches Leitmotiv der „drei L“ (Lesen, Laufen, Lebenslanges Lernen) um ein viertes „L“ – das Lachen – und lobte ihre ausgeprägte Menschenkenntnis. Vanessa Strüver vom Elternbeirat und einige Kinder hoben die gute Zusammenarbeit und den „frischen Wind“ hervor, den Frey an die Schule bringt. Auch Bürgermeister Herbert Hemmelmann freute sich über die Besetzung der Schulleitungsstelle und betonte den guten Austausch und respektvollen Umgang miteinander.
In ihrer Rede bedankte sich Verena Frey bei allen für die herzlichen Worte und die unterhaltsamen Darbietungen der Kinder. Sie betonte, wie sehr sie sich an der Grundschule Himmelstadt – einem Ort ihrer eigenen Kindheit – willkommen fühlt. Mit Humor und Tiefe reflektierte sie über ihre berufliche Laufbahn und das Abenteuer „Schulleitung“, das sie als „All-inclusive-Job“ bezeichnet. Besonders am Herzen liegt ihr die Chancengleichheit für alle Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft: „Jedes Kind verdient die besten Chancen. Wir sind die Anwältinnen und Anwälte der uns anvertrauten Kinder.“ Ihre Vision einer Schule, die Toleranz, Respekt und Offenheit lebt, in der sich auch Lehrkräfte und Mitarbeitende wohlfühlen, fand großen Anklang. Getragen vom Schulmotto „Zusammen wachsen“ rief sie die Schulfamilie dazu auf, gemeinsam zu wachsen, einander zu unterstützen und die Schule als lebendigen Ort der Begegnung zu gestalten.
Die Feier klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus – die Erwachsenen genossen das Buffet, die Kinder freuten sich über eine Eiserfrischung.

1. Familientag – Offene Türen für die ganze Familie
Aus dem traditionellen „Oma-Opa-Tag“ wurde in diesem Schuljahr erstmals der „Familientag“. Denn nicht jedes Kind hat Großeltern in der Nähe – und kein Kind sollte an so einem besonderen Tag allein sein. Deshalb wurden am 8. Mai die Klassentüren für alle geöffnet, die den Kindern besonders wichtig sind: Eltern, Großeltern und Geschwister.
In den Nachmittag startete die Schulfamilie mit einer musikalischen Begrüßung des gesamten Schulchors unter Leitung von Frau Weickmann sowie mit einer stimmungsvollen Vorführung der Volkstanz-AG, geleitet durch Thomas Tran-Gia. Im Anschluss strahlten die Kinder, als sie ihre Lieblingsmenschen durch das Schulhaus von unten bis oben führen und natürlich ihre Klassenräume zeigen durften. Das Team der Mittagsbetreuung, Lehrkräfte, der Elternbeirat und sogar eine mitfeiernde Oma hatten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt: Es gab Family Tattoos für alle, Familien-Schmuck wurde designed und als Andenken konnten große und kleine Finger ein Herz für die Familie stempeln. Wer Lust auf Blütenpracht mitbrachte, durfte Samenbomben matschen. Gemeinsame kreative Familienzeit macht den üblichen Bastelarbeiten für den Mutter- und Vatertag allemal Konkurrenz.
Der Elternbeirat zauberte mit Organisationstalent und Motivationskraft 43 selbstgebackene Kuchen in die Theken – ein Fest für den Gaumen! Die Kinder der 3. und 4. Klasse bewiesen unterdessen unternehmerisches Talent: Selbstständig wurde ein Bücherflohmarkt organisiert sowie ein Basar mit teils uralten, besitzlosen Fundsachen. Der Erlös wird in neuen Lesestoff für die Lesehöhle investiert.
Der Familientag zeigte: Schule ist mehr als Lernstoff – sie ist ein Ort der Gemeinschaft, des Lachens und des gemeinsamen Erlebens.
Das Schul-Team bedankt sich ganz herzlich für das Engagement des Elternbeirats und die beeindruckende Unterstützung vieler helfenden Hände, die zum Gelingen des 1. Familientags beigetragen haben!!!
Gesundes Frühstück
Am 25. November verwandelte sich unsere Aula in eine bunte Oase der gesunden Leckereien! Dank der tollen Organisation durch den Elternbeirat und der Unterstützung engagierter Mütter durften alle Kinder der Klassen 1 bis 4 ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Frühstück genießen. Von knackigem Obst und Gemüse über leckere Vollkornbrote bis hin zu Joghurt und Müsli – für jeden Geschmack war etwas dabei. Die Kinder hatten nicht nur sichtlich Spaß, sondern lernten auch spielerisch, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen, die diesen besonderen Vormittag möglich gemacht haben! Wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Aktion.

Bundesweiter Vorlesetag
Am 21. November war es wieder soweit: Unsere Schule nahm am Bundesweiten Vorlesetag teil – und was für ein magischer Tag es wurde! Eltern, Großeltern besuchten uns und entführten die Kinder in spannende, lustige und berührende Geschichten. Das ganze Schulhaus war erfüllt von Lesefreude – in jedem Klassenzimmer, in allen verfügbaren Räumen lauschten die Kinder gebannt den Erzählungen. Von Abenteuern über Tiergeschichten bis hin zu philosophischen Bilderbüchern – für jeden war etwas dabei. Die strahlenden Augen der Kinder und das gemeinsame Staunen zeigten: Lesen verbindet und macht einfach Freude!
Ein riesiges Dankeschön an alle Vorlesenden, die diesen Tag so besonders gemacht haben! Ihr Engagement zeigt den Kindern, wie wertvoll Bücher und Geschichten sind.
Erinnerungswand zum Vorlesetag.
1. Allgemeine Schulversammlung
Am Donnerstag, den 27. November 2025, versammelten sich alle Kinder und Lehrkräfte der Grundschule Himmelstadt zur ersten allgemeinen Schulversammlung in diesem Schuljahr. Im Mittelpunkt standen aktuelle Mitteilungen, Anträge und Beschlüsse aus der Klassensprecherkonferenz – ein wichtiger Beitrag zur Demokratiebildung und zur aktiven Beteiligung der Kinder an der Schulentwicklung.
Ein besonderes Highlight war der Besuch von Marie-Luise Schäfer, der 2. Bürgermeisterin von Himmelstadt. Sie überraschte jedes Kind mit einem ganz besonderen Geschenk – der druckfrischen Himmelstädter Weihnachtskarte. Diese wurde als Gemeinschaftswerk von allen Kinder der Grundschule gestaltet. Frau Sitterli, die das organisatorische und kreative Management der Karte federführend übernommen hatte, präsentierte das Ergebnis über Leinwand und Beamer. Besonders stolz sind alle darauf, dass sich jedes Kind in der Karte wiederfindet. Die 4. Klasse steuerte ein Akrostichon, u.a. mit den Worten „Dankbarkeit“, „Helfen“, „Plätzchen“, „gemütlich“ und „Zusammenhalt“ bei – Werte, die der Grundschule Himmelstadt nicht nur in der Weihnachtszeit besonders am Herzen liegen. Auch Frau Schäfer musste die Schule nicht mit leeren Händen verlassen. In den Klassenräten sowie in der Klassensprecherkonferenz verständigten sich die Kinder auf einen Wunschzettel für den Bürgermeister und die Gemeinde Himmelstadt. Unter anderem wünschen sich die Schülerinnen und Schüler mehr Rasenfläche und Schattenplätze auf dem Schulhof sowie neue Spielgeräte oder Sitzsäcke für die Lesehöhle.
Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung war der Aufbau der Lesehöhle, der neuen Schülerbücherei – ein weiteres Gemeinschaftsprojekt der Schule. Hierbei unterstützen Eltern und der Elternbeirat tatkräftig. Dank der Mitgliedschaft in der Initiative „Lemas – Leistung macht Schule“ konnte die Schulleitung neue Bücher aus dem MINT-Bereich anschaffen. Die Initiative fördert die Entfaltung des individuellen Potenzials jedes Kindes – ein zentrales Anliegen der Grundschule Himmelstadt.
„In der Weihnachtszeit machen wir es uns hier gemütlich und achten ganz besonders darauf, füreinander da zu sein, einander zu unterstützen und Rücksicht zu nehmen“, betont die Schulleiterin Verena Frey und alle Kinder zeigen den Daumen hoch. Die Schulversammlung zeigte einmal mehr, wie lebendige Demokratie und Gemeinschaft an der Grundschule gelebt werden können.


1. Adventsfeier – Ein magischer Start in die Weihnachtszeit
Zur traditionellen Adventsfeier waren nicht nur die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, sondern auch Eltern und Großeltern herzlich eingeladen – und sie alle erlebten einen Augenblick voller Gemeinschaft und Vorfreude auf Weihnachten.
Die Feier umrahmte das gemeinsame Singen bekannter Advents- und Weihnachtslieder, die durch die Schulhalle klangen und alle Anwesenden in weihnachtliche Stimmung versetzten. Besonders berührend war der Auftritt von Sharon und Melissa Kuhn, die mit ihrer bezaubernden Version von „All I want for Christmas is you“ das Publikum begeisterten.
Ein Highlight war außerdem der Vortrag von Birgit Haas, die eine persönliche Geschichte aus ihrer eigenen Kindheit vorlas. Die Zuhörer/innen lauschten gebannt und wurden so auf eine kleine Reise in die Vergangenheit mitgenommen – eine schöne Erinnerung daran, wie wichtig es ist, Geschichten und Erinnerungen weiterzugeben.
Im Rahmen der „Woche der Dankbarkeit“ haben wir uns alle nochmal bewusst gemacht, wofür wir besonders dankbar sind – laut genannt wurden zum Beispiel Familie, Gesundheit oder der von Mama selbstgebastelte Adventskalender. Diese kleinen, aber wertvollen Momente der Reflexion machten die Feier zu etwas ganz Besonderem.
Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Feste und eine besinnliche Adventszeit!
Besuch vom Nikolaus
Am 5. Dezember 2025 war es wieder soweit: Der Nikolaus, begleitet von Knecht Ruprecht und dem Weihnachtsengel Elisabeth, besuchte die Grundschule Himmelstadt. Die ganze Schulfamilie versammelte sich in der festlich geschmückten Aula und stimmte sich mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“ auf den besonderen Morgen ein. Die Kinder der Klasse 2 trugen ein weihnachtliches Gedicht vor, während die Klassen 3 und 4 mit Gesang und Musik für eine festliche Atmosphäre sorgten. In seiner Ansprache erinnerte der Nikolaus an die Bedeutung von Toleranz, Wertschätzung, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt – Werte, die auch in unserem diesjährigen Weihnachtsakrostichon im Schulhaus zu finden sind und uns durch die Adventszeit begleiten. Der Weihnachtsengel Elisabeth las eine heitere Weihnachtsgeschichte vor, die für Lacher sorgte. Natürlich durften auch die traditionellen Nikolausbriefe und kleine, in Socken verpackte Geschenke für jedes Kind nicht fehlen.
Ein herzliches Dankeschön geht an die fleißigen Weihnachtsfrauen vom Elternbeirat, die diesen wundervollen Morgen mit viel Engagement vorbereitet und unterstützt haben!
Ein Gemeinschaftsprojekt voller Herzlichkeit
Auch in diesem Jahr haben die Kinder der Grundschule Himmelstadt wieder gezeigt, wie schön es ist, anderen Menschen zu Weihnachten eine Freude zu bereiten. Mit über hundert selbst gebastelten Engeln und handgeschriebenen Briefen möchten sie die Augen der Seniorinnen und Senioren eines Würzburger Seniorenheims zum Strahlen bringen. Doch das ist noch nicht alles: Zahlreiche Eltern packten liebevoll Geschenktüten mit Weihnachtsdekoration, warmen Schals, Körperpflegeprodukten und allerlei Leckereien – kleine Aufmerksamkeit, die gerade für ältere Menschen, die Weihnachten oft allein verbringen müssen, eine riesige Freude bedeuten.
Die Aktion war ein echtes Gemeinschaftsprojekt der ganzen Schule. Im Religions- und Ethikunterricht bastelten, gestalteten und verzierten alle Kinder gemeinsam die kleinen Engel und schrieben persönliche Weihnachtsgrüße. „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder mit so viel Begeisterung und Kreativität bei der Sache sind“, berichtet Religionslehrerin Simone Weickmann. „Sie verstehen, dass kleine Gesten der Nächstenliebe oft die größten Wirkungen haben.“
Die Übergabe der Geschenke, welche direkt an Heilig Abend stattfindet, organisiert auch in diesem Jahr Frau Weickmann in bewährter Kooperation mit ehrenamtlichen Helfern der Gemeinschaft Sant’Egidio Würzburg. Doch diesmal werden die Erwachsenen sogar unterstützt von einem fleißigen „Weihnachtswichtel“ aus der vierten Klasse der Grundschule Himmelstadt.
Ein großes Dankeschön geht an alle Spender/innen, Eltern und Helfer/innen, die diese wunderbare Aktion möglich gemacht haben. Gerade in der Weihnachtszeit zeigt sich, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt sind – und wie viel Freude es bereitet, anderen eine Freude zu machen.
Unsere 2. Adventsfeier
Am Montag, den 8. Dezember 2025, versammelten sich zahlreiche Gäste in der gut gefüllten Aula der Grundschule Himmelstadt zur 2. Adventsfeier. Gemeinsam wurde wieder gesungen und musiziert – ein stimmungsvoller Auftakt in die Vorweihnachtszeit! Ein besonderes Highlight war die rührende Geschichte, die Frau Strüver vorlas. Sie erinnerte alle an die Bedeutung von Zusammenhalt und Freundschaft. Die Kinder der Klasse 2 bereicherten die Feier mit ihren vorgetragenen Gedichten und zeigten dabei viel Talent und Begeisterung.
Ein weiterer Höhepunkt war die Übergabe des Kleiderbasar-Teams von neuen Besen für den Pausenhof – ein Weihnachtswunsch der Schülerinnen und Schüler, um ihren Hof selbstständig sauber halten zu können. Zudem überreichte das Team des Kleiderbasars einen Buchgutschein im Wert von 250 Euro. Die Freude war groß, und seitdem wird der Pausenhof mit viel Eifer gefegt und gepflegt.
Diese Stunden des gemeinsamen Beisammenseins sind für alle Beteiligten immer wieder ein wunderbares Erlebnis und stärken das Gemeinschaftsgefühl an unserer Schule.
Wir danken allen, die zum Gelingen dieser schönen Feier beigetragen haben sowie dem Team des Kleiderbasars für die wahnsinnig tolle Spende – wir freuen uns auf einen stets sauberen Pausenhof und neuen Lesestoff!
Bescherung für Seniorinnen und Senioren
An Heiligabend kam ein ganzer Kofferraum mit Geschenken und lieben Weihnachtsgrüßen aus Himmelstadt im Seniorenheim in Würzburg an. Ein fleißiger Weihnachtswichtel namens Silas half beim Verteilen der Päckchen und sorgte für leuchtende Augen bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Heims. Diese freuten sich auch sehr über die vorgetragenen Gedichte des Himmelstadter Boten.
Danke nochmals für alle Spenden und vor allem auch Frau Weickmann für die Organisation und Durchführung der Spendenaktion!

Spenden fürs Klavier
Die freiwilligen Helferinnen und Helfer der diesjährigen Christbaumsammelaktion haben den Erlös ihrer Aktion für unser Schul-Klavier gespendet. Insgesamt 450 Euro kommen der Restaurierung des Klaviers der Grundschule Himmelstadt zugute. Mit der Spende wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, dass das Klavier auch künftig im Musikunterricht und bei schulischen Veranstaltungen genutzt werden kann.
Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei weiteren privaten Spender/innen für die Unterstützung des Klaviers. Gemeinsam werden wir dieses wertvolle Instrument bestimmt erhalten können!
Faschingsparty
Ein unvergesslicher Vormittag in der Mehrzweckhalle! Statt eines Rathaussturms gab es in diesem Jahr einen „Schulhaussturm“ – und Schulleiterin Frau Frey durfte das Spektakel einmal von der Zuschauerbank aus verfolgen.
Am 13. Februar 2026 verwandelte sich die Mehrzweckhalle in eine bunte, lachende Faschingswelt – ganz nach dem Motto: „Von Kindern, für Kinder!“ Die Schülerinnen und Schüler der GS Himmelstadt übernahmen nicht nur die Moderation, sondern gestalteten auch das gesamte Programm selbst. Und was für eines! Es gab mitreißende Tänze, beeindruckende Gardetänze, lustige Witze und Mitmachtänze, die alle zum Lachen und Klatschen brachten.
Auch der Kindergarten und viele Eltern und Großeltern waren zu Gast und sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Es war eine riesige Gaudi für Groß und Klein – ein Vormittag voller Freude, Kreativität und Gemeinschaft!
Unser Moderator/innen-Team (Bild 1), die Himmelstadter Garde mit Trainierin (Bild 2) und einer der Mitmach-Tänze (Bild 3): 

Kinder & Digitale Medien
Unter dem Titel „Kinder und digitale Medien – Wie finden wir eine Balance?“ konnte die Grundschule Himmelstadt dank der finanziellen Unterstützung des Elternbeirats am 25. Februar 2026 zu einem Themenelternabend mit den Referenten Carolin und Thomas Ort einladen. Die Veranstaltung widmete sich den aktuellen Herausforderungen der digitalen Mediennutzung im Grundschulalter sowie möglichen Lösungsansätzen für Eltern, Schule und Gesellschaft.
Aktuelle Studien belegen, dass über die Hälfte der 6- bis 13-Jährigen täglich online ist – oft ohne elterliche Begleitung. Exzessive Mediennutzung korreliert dabei mit erhöhten Stresswerten, Schlafmangel und psychischen Belastungen. Mehr als 25 Prozent der 10- bis 17-Jährigen zeigen Anzeichen einer riskanten oder süchtigen Social-Media-Nutzung. Das Leopoldina-Diskussionspapier 2025 spricht von einer „globalen Krise der psychischen Gesundheit“ bei Jugendlichen.
Die Folgen übermäßiger Bildschirmzeit sind vielfältig: Von Suchtmechanismen über Konzentrationsstörungen bis hin zu langfristig erhöhten Cortisolwerten. Zudem beeinträchtigt digitale Übernutzung die Entwicklung emotionaler und sozialer Kompetenzen, wie Empathie und Resilienz.
Als Lösungsansätze wurden altersgerechte Nutzungsregeln diskutiert, darunter ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige nach australischem Vorbild. Technische Tools wie „Family Link“ oder „Bildschirmzeit“ werden bislang nur von 43 % der Eltern genutzt. Entscheidend sei jedoch nicht nur technische Kontrolle, sondern aktive Begleitung durch Eltern sowie die Förderung analoger Alternativen – etwa Brettspiele oder gemeinsame Aktivitäten ohne Bildschirme. Skandinavische Länder zeigen, dass eine moderate Digitalisierung im Unterricht, stabile analoge Bindungen und mehr soziale Absicherung zu höherer Zufriedenheit führen.
Die Pädagogin und Therapeutin Carolin Ort unterstrich die Bedeutung von Selbstfürsorge und Resilienz: „Fähigkeiten zur Krisenbewältigung werden nur analog erlernt. Resiliente Menschen fokussieren sich auf Stärken, nicht auf Defizite.“ Abschließend betonte sie: „Kinder brauchen authentische Vorbilder und klare Werte – nicht perfekte Eltern und Lehrkräfte, sondern solche, die auf Augenhöhe kommunizieren. Nur durch gemeinsame Anstrengungen von Eltern, Schulen und Politik gelingt es, eine gesunde Medienbalance zu schaffen. Analoge Erfahrungen sind dabei unverzichtbar, um emotionale Intelligenz und Resilienz zu stärken.“
Im Rahmen der anstehenden Projektwochen „Gesund leben und zusammen wachsen“ wird Carolin Ort erneut mit einer Lesung aus ihrem Mut-mach-Buch erneut zu Gast an der Grundschule Himmelstadt sein – diesmal dürfen sich die Kinder inspirieren lassen.
Gemeinsamer Auftakt in die Projektwochen: Gesundes Frühstück
Mit einem gesunden Frühstück am 3. März haben die Projektwochen an der Grundschule Himmelstadt begonnen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 übernahmen dabei eine zentrale Rolle: Sie erhielten die Einkaufslisten aller Klassen und besorgten die Zutaten. Mit tatkräftiger Unterstützung des Elternbeirats bereiteten alle Kinder gemeinsam ein vielfältiges Frühstück zu. Auf dem Speiseplan standen unter anderem Obstsalat, Gemüse-Schmetterlinge und belegte Brote.
Die Projektwochen stehen unter dem Motto „Gesund leben und zusammen wachsen“ und legen einen besonderen Fokus auf die Vermittlung von Alltagskompetenzen. In den kommenden Tagen erwarten die Kinder ein abwechslungsreiches Programm: Dazu gehören beispielsweise eine Mut-mach-Lesung mit der Autorin Carolin Ort, Yoga-Stunden, eine Haltungsschule mit dem Ergotherapeuten Falko Gärtner sowie ein Resilienztraining und ein Selbstschutztraining. Ein Höhepunkt wird die Exkursion auf einen Himmelstadter Bauernhof sein, bei der die Schülerinnen und Schüler praktische Einblicke in nachhaltige Landwirtschaft erhalten.
„Gesundheit umfasst weit mehr als nur körperliches Wohlbefinden“, betont Schulleiterin Verena Frey. „Unser Ziel ist es, den Kindern ein ganzheitliches Verständnis zu vermitteln – von mentaler und psychischer Stärke über ein respektvolles Miteinander bis hin zum verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt. Diese Projektwochen sind ein wichtiger Schritt, um sie darin zu bestärken, selbstbewusst und achtsam durchs Leben zu gehen.“
Die Projektwochen sind Teil eines langfristigen Konzepts der Grundschule Himmelstadt, das Alltagskompetenzen sowie das Thema “Gesund zusammen leben” in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern frühzeitig Werkzeuge an die Hand zu geben, um selbstbewusst und verantwortungsvoll durchs Leben zu gehen.
Die gesamte Grundschule Himmelstadt bedankt sich sehr herzliche bei der Bäckerei Rösner für die überaus großzügige Brot- und Brötchenspende!!!





Neue Bücher für die Lesehöhle
Die Grundschule Himmelstadt hat ihre neu eingerichtete Schülerbücherei, die sogenannte „Lesehöhle“, mit einem wertvollen Bücherzuwachs bereichert. Möglich wurde dies durch eine Spende des Kleiderbasar-Teams, das im Rahmen der zweiten Adventsfeier einen Gutschein über 250 Euro an die Schule überreichte. Die Bücher wurden bei der Buchhandlung Schöningh in Karlstadt erworben und basieren auf einer gemeinsamen Wunschliste, die die Schülerinnen und Schüler zuvor im Klassenrat erarbeitet hatten.
Die Auswahl der Titel erfolgte in enger Abstimmung mit unserer Bücherei-Expertin Sina Köhlnhofer und der Schulleitung. Dabei wurde besonderer Wert auf eine faire Mischung aus verschiedenen Genres und Interessen gelegt, um möglichst viele Kinder anzusprechen. Nicht berücksichtigte Wünsche werden dokumentiert und sollen bei zukünftigen Anschaffungen Berücksichtigung finden.
Die Lesehöhle ist in diesem Schuljahr als Gemeinschaftsprojekt entstanden und wurde maßgeblich vom Elternbeirat sowie engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern mitgestaltet. Sie soll den Kindern nicht nur den Zugang zu Literatur erleichtern, sondern auch die Freude am Lesen fördern.
WALDTaG – Frühlingserwachen im Gemeindewald
Am 15. April war es endlich soweit: Die Klassen 3 und 4 unserer Grundschule Himmelstadt haben gemeinsam mit Förster Patrick Schelbert und seinem Wald-Team sowie Bürgermeister Herbert Hemmelmann den Gemeindewald ein Stück grüner gemacht. 100 junge Ahornbäume wurden gepflanzt – ein starkes Zeichen für den Umweltschutz und die Zukunft unserer Heimat!
Förster Schelbert erklärte den Kindern zunächst, warum Wälder so wichtig für unser Klima, Mensch und Tier sind. Dann ging es ans Eingemachte: Die Schülerinnen und Schüler durften selbst Löcher graben, die kleinen Bäumchen einsetzen und sie liebevoll mit Erde bedecken. „Das war richtig anstrengend, aber auch total spannend!“, hörte man mitunter. Der Tag trug nicht nur Lernspaß in die Natur, sondern stärkte auch Gemeinschaftsgefühl und Verantwortungsbewusstsein der Kinder.
Die Schulleitung und die Gemeinde danken allen Kindern herzlich für die tatkräftige Unterstützung. Durch das Pflanzen von 100 Ahornbäumen wird die Biodiversität im Himmelstädter Wald gestärkt und ein wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität der Region geleistet. Wir freuen uns auf weitere Aktionen, die Umweltbewusstsein und Generationen‑Zusammenhalt verbinden.

















